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 das labyrinth der Träume

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Wüstenlilie

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BeitragThema: das labyrinth der Träume   Mo Nov 10, 2008 11:17 pm

Dies ist meine ersten eigene Geschichte, die ich verfasst habe.

Das Labyrinth der Träume


Ilera stand am Tor zu Kandrah, Pfeil und Bogen stets griffbereit. Aufmerksam schaute sie sich um, doch noch war alles ruhig. Der Himmel war klar, die Luft war frisch. In der Ferne konnte man den See und dahinter die Berge sehen. Es war wie jeden Tag, seit Ilera eine Wächternovizin geworden war, eine Fee mit der Aufgabe die Tore von Kandrah zu bewachen und vor Eindringlingen zu schützen. Es gab vier, in jeder Himmelsrichtung eines. Heute konnte sich Ilera an dem Ausblick nicht erfreuen, immerzu dachte sie an die Prüfung die ihr heute Nacht bevorstand. Der letzte Schritt eine richtige Wächterin zu werden, denn sie war noch in ihrer Ausbildung. Aber nicht mehr lange, wenn sie die heutige Prüfung bestand. Das Herz klopfte ihr bis zum Hals wenn sie an die Prüfung dachte. Sie muss durch das Labyrinth der Träume gelangen. Lässt sie sich ablenken, so kann nicht mehr hinaus. ‘Genau das richtige für mich, wo ich doch so leicht abzulenken bin’, dachte sie. Ilera atmete tief durch und versuchte sich zu beruhigen. Genug trainiert hatte sie ja bereits, und dennoch machte sie die Prüfung nervös. Die zeit verstrich und ihre Mentorin trat an ihre Seite. “Es ist so weit. Zeit für deinen letzten Test.” Ilera blickte erschrocken auf, ‘War es denn schon so weit?’ Sie folgte ihrer Mentorin zu einer Höhle, hinter einem Wasserfall. Die Höhle war ein langer Gang, mit Fackeln erleuchtet. Ilera sah sich um. Ihre Mentorin hielt vor einer Felsspalte an, flüsterte ein paar Worte und der Spalt vergrößerte sich, so das nun eine Fee hindurch passte. Ilera wollte eintreten, als ihre Mentorin sie zurück hielt. “Warte hier auf uns. Wir rufen dich wenn es so weit ist.” Ihre Mentorin trat ein und Ilera blieb allein zurück. Sie zitterte, denn die Prüfung muss sehr schwer sein, zumindest hatte sie es so gehört. Einige müssen es auch nicht wieder herausgeschafft haben, aus diesem sagenumwobenen Labyrinth der Träume. Ilera dachte nach, was wenn sie verschwinden würde, nicht an der Prüfung teilnahm. Aber dann wären sie letzten fünf Jahre umsonst gewesen. Die ganzen Anstrengungen, nein, sie musste es versuchen. Schon immer hatte sie sich gewünscht eine Wächterin zu sein, sie war so weit gekommen, jetzt wollte sie auch diesen letzten Schritt tun. Ilera sah in Richtung Ausgang, sie hing ihren Gedanken nach, als sich der Spalt öffnete und ihre Mentorin heraustrat, 2es ist soweit. Die letzte Prüfung steht dir bevor. Zitternd trat Ilera ein, sie musste die Nerven behalten. Hinter dem Spalt befand sich ein langer schwach erleuchteter gang, der an einem großem silbernen Tor endete. Ilera sah auf. Ihre Mentorin sprach zu ihr. “Du kennst deine Aufgabe, geht durch das Tor und finde den Ausweg.” Ihre Mentorin sprach mehrere Worte und das Tor öffnete sich. “Ilera wusste das es nun kein zurück mehr gab. Sie trat hindurch. Im Labyrinth war es kalt, sie sah sich um. Ilera hörte noch wie sich das Tor hinter ihr schloss und verschwand. “Na toll, das Tor ist verschwunden und mir ist kalt!” fluchte Ilera leise vor sich hin, doch es blieb ihr nichts anderes mehr übrig, wenn sie eine Wächterin sein wollte, musste sie wohl oder übel einen Weg aus diesem Labyrinth herausfinden. Ilera setzte sich in Bewegung. Doch die Kälte zehrte schon bald an ihren Kräften. Plötzlich vernahm Ilera ein Geräusch, ein knacken. Sie sah sich aufmerksam um. Dann sah sie es, der schein eines flackernden Feuers. Ilera trat näher heran. Eine Fee trat aus den Flammen heraus und sprach zu ihr, “Kom mit mir, bei mir wird es dir gut gehen”. Das Angebot klang zwar verlockend für Ilera, doch sie wusste das derjenige der die Welt des Feuers betrat nie wieder herausgehen dürfe. Ilera schüttelte mit dem Kopf und lief weiter. Die Stunden vergingen und Ilera hatte das Gefühl das um sie herum alles kälter und kälter wurde. Doch plötzlich tauchte ein goldenes Tor vor ihren Augen auf. Ilera stürzte darauf zu. Das Tor öffnete sich und Ilera wollte hindurch, da hörte sie ein leises Wimmern. Sie sah sich um und erblickte ein kleines Mädchen. Hinter ihr tauchte ein Schatten auf. Er schien das kleine Mädchen verschlingen zu wollen. Und zu allem unheil vernahm Ilera auch noch eine Stimme die sprach, “Das Tor ist nur eine begrenzte zeit offen, tritt hindurch und der test ist vorbei. Wartest du jedoch noch länger so wird sich das Tor schließen. Ilera trat auf das Tor zu und trat mit einem Fuß hindurch, doch plötzlich viel ihr etwas ein. Wächterinnen beschützen die wehrlosen. Nein! Sie durfte das Mädchen nicht im stich lassen, sie musste zurück und ihr helfen. Ilera trat heraus und eilte dem Mädchen zu Hilfe. Sie konnte hören wie sich das tor wieder schloss. Sehnsüchtig betrachtete sie das Tor. Ilera nahm all ihr wissen zusammen um den Dämon zu bekämpfen und nachdem sie alles gegeben hatte war es vollbracht. Der Dämon zerfiel zu Staub, und mit ihm verschwand auch das Mädchen. Ilera lief weiter, mehr den je wollte sie den Ausgang aus diesem Labyrinth finden. Sie lief und lief und lief. Ilera fragte ich ob es überhaupt einen Ausgang gab denn sie schien sich vollkommen verirrt zu haben. Es vergingen stunden vielleicht auch tage in denen nicht geschah… bis jetzt. Ilera wurde es immer kälter und müde war sie auch. Doch es war noch nicht vorbei, denn das Labyrinth erzitterte plötzlich. Ilera lief ein wenig schneller doch es bracht alles nichts, die wände bekamen Riese und es dauerte nicht lang uns sie stürzten über ilear ein. Sie war verzweifelt, sie war gefangen. Ilera versuchte alles um wieder herauszukommen, doch nicht half. Mutlos lies sie sich an einer Wand nieder. Sie wollte aufgeben, sie hatte keine Kraft mehr. Sie wusste nicht wie lange sie schon dort saß, ihr war kalt. Dann bemerkte sie das sie sich ein einem Gang befand. Ilera stand auf. Und sah sich um. Ihr fiel etwas ein. Es könnte doch sein… Ilera hatte soeben neuen Mut geschöpft. Sie lenkte ihre Schritte in den Gang hinein. Es war immer noch besser als herum zu sitzen und nichts zu tun. Der Gang war endlos und mit jedem Schritt wurde es kälter, hatte Ilera das gefühl. Doch Aufgeben kam für sie nicht in Frage. Sie lief und lief doch es war kein Ausgang in sicht… bis jetzt. Denn plötzlich konnte sie einen Schimmer erkennen. Ilera lief schneller und da sah sie es. Das goldene Tor, sie hatte den Ausgang gefunden. Ilera trat an das Tor heran, legte eine Hand darauf und sprach. Facere. Und zu Ileras Überraschung öffnete es sich. Ilrea trat hindurch und fand sich einen riesigen Saal wieder. Es war warm und hell darin. Ilera sah sich genau um und konnte schon bald ihre Mentorin erkennen. Diese kam strahlend auf sie zu gelaufen. “Meinen herzlichen Glückwunsch. Du hast den Test bestanden Ilera. Nun bist du eine Wächterin. Die Mentorin legte eine Hand auf Ileras Kopf und sofort spürte Ilera wie eine neue unbekannte Macht in ihren Körper strömte. Ihre Flügel wurden Golden und sie bekam Amulett der Wächterinnen überreicht. Ihr großer Traum hatte sich erfüllt, Ilera war eine Wächterin Kandrahs geworden.
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